Bakteriensporen haben im Reinraum normalerweise nichts zu suchen. Kommen sie aber dennoch vor, ist es wichtig die Ursache zu ermitteln, Gegenmaßnahmen oder auch vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.
Primär ist zu klären, wie die Sporen in den Reinraum gelangen konnten (Lüftung, Packmaterialien, Personal etc.). Dabei sollten auch die baulichen Gegebenheiten betrachtet werden, denn Risse, Kanten oder Ähnliches bieten Bakterien und Sporen einen guten Schutz gegen Desinfektionsmittel. Darüber hinaus ist es wichtig, das Desinfektionsverfahren selber zu prüfen. Fehler bei der Umsetzung der Desinfektion - wie beispielsweise Unterdosierung, nicht ausreichende Benetzung der Flächen oder nicht passendes Wirkspektrum - können Ursachen sein.
Zur Vorbeugung und zur Bekämpfung von Sporen-Kontaminationen bietet sich der Einsatz eines sporiziden Desinfektionsmittels in Ergänzung zur Routinedesinfektion an.
Dies kann in unterschiedlicher Weise erfolgen, wie beispielsweise als klassische „manuelle“ Desinfektion von Oberflächen im Reinraum oder aber auch als Raum-Biodekontamination.
Für die manuelle Desinfektion bietet schülke Ihnen jetzt etwas Neues: perform® sterile PAA - ein sporizid wirkendes, gebrauchsfertiges, steriles Desinfektionsmittel in der praktischen 500 ml-Sprühflasche. (mehr)
Eine Raum-Biodekontamination ist besonders effektiv mit der HPV (Hydrogen Peroxide Vapour) Technologie. Einfach ausgedrückt, handelt es sich dabei um die Verdampfung von Wasserstoffperoxid (H2O2) und der anschließenden Mikrokondensation auf den Oberflächen. Daraus resultiert eine hohe Wirksamkeit, sogar gegen Sporen. Hier bietet schülke in Kooperation mit der Firma Bioquell den einfach zu handhabenden H2O2-Dampfgenerator bioquell Z und das dazugehörige Desinfektionsprodukt perform® select H2O2 an. (mehr)
Lesen Sie auch den Beitrag zum Thema „Bakteriensporen – (k)ein Thema im Reinraum“ von Dr. Peter Goroncy-Bermes. (mehr)
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