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Betonzusatzmittel

Betonzusatzmittel werden zur Verbesserung des Materialverhaltens von Beton unter verschiedenen Bedingungen eingesetzt. Chemische Zusätze verringern die Baukosten, verändern die Eigenschaften von ausgehärtetem Beton und sichern die Qualität des fertigen Betons.

Chemische Betonzusätze können in folgende Kategorien eingeteilt werden:

  • Luftporenbildner
  • Fließmittel
  • Abbindeverzögerer
  • Abbindebeschleuniger
  • Betonverflüssiger
  • Sonstige Betonzusatzmittel

Die Konservierung von Betonzusatzmitteln

Aufgrund ihrer Wasserbasiertheit und ihrer speziellen Zusammensetzung bilden viele chemische Betonzusatzmittel die perfekte Grundlage für mikrobiologisches Wachstum. Die chemischen Eigenschaften von Betonverflüssigern, Verzögerungsmitteln, Luftporenbildnern und Wasserabdichtungsmitteln sind sehr komplex, was spezielle Fachkenntnisse und Erfahrung erfordert. Vor allem Betonzusatzmittel die aus Ligninsulfonaten und Zuckerkomponenten bestehen sind sehr anfällig für Kontamination, da diese Rohstoffe natürlichen Ursprungs sind. Betonzusätze, die aus synthetischen Rohmaterialien wie z.B. Polycarbonaten bestehen, können ebenfalls durch Mikroben abgebaut werden. Betonzusatzmittel aus Sulfat-Naphthalin und Formaldehyd besitzen zwar selbstkonservierende Eigenschaften, müssen jedoch auch vor mikrobiellem Befall geschützt werden, sobald sie mit anderen Inhaltsstoffen kombiniert werden. Das Konservierungsmittel muss verträglich sein mit anderen Komponenten wie z.B. Entschäumern und Tensiden. Darüber hinaus ist auch ein breites Wirkungsspektrum gegen Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen nötig. Hierfür werden bevorzugt Kombinationen von verschiedenen bioziden Wirkstoffen eingesetzt, um eine kostengünstige Lösung zu finden.

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Tel.:+49 40 52100-100