octenisept® in der Gynäkologie

Das Wund- und Schleimhautantiseptikum octenisept® (Wirkstoff Octenidin) wurde 1990 erstmals zugelassen. Die Innovation damals bestand vor allem in der breiten Wirksamkeit in Kombination mit den Vorteilen eines farblosen und im Wesentlichen schmerzfreien Präparats in der Anwendung. Seitdem hat sich octenisept® als Arzneimittel mit hohem Sicherheitsprofil in verschiedensten Anwendungsbereichen fächerübergreifend fest etabliert: Heute findet man octenisept® nicht nur in der Gynäkologie, sondern auch in der professionellen Wundversorgung, auf Intensivstationen, in Operationssälen und in Apotheken für den privaten Gebrauch. Darüber hinaus steht in Österreich octenisept® seit 2017 nach einer Indikationserweiterung als wirkungsvolle Option zur Therapie von Vaginalinfektionen zur Verfügung.

Vorteile der intravaginalen Therapie mit octenisept®

Hartnäckige Vaginalinfektionen, die vorrangig durch Bakterien und Pilze verursacht werden, sind ein häufiger Grund für die frauenärztliche Konsultation, wobei die zunehmende Resistenz-entwicklung der beteiligten Erreger die Therapie nochmals deutlich erschwert.

Mit octenisept® steht eine lokale und dadurch für den Körper äußerst schonende Therapie von bakteriell und pilzbedingten Vaginalinfektionen zur Verfügung. Der Wirkstoff Octenidin kann mittels Applikator flächendeckend auf die vaginale Epitheloberfläche eingebracht werden und seine breite antimikrobielle Wirksamkeit lokal entfalten.

  • effizient gegen ein breites Erregerspektrum (Bakterien und Pilze)
  • rasche Linderung der klinischen Symptome (Juckreiz, Brennen, Intimgeruch)
  • klinische Studien belegen eine gute Verträglichkeit und mögliche Anwendung auch während der Schwangerschaft (keine Hinweise auf karzinogene, mutagene, teratogene, embryotoxische und fertilitätsbeeinträchtigende Wirkungen)
  • lokale Wirksamkeit und dadurch schonend für den Körper
  • einfache und diskrete Handhabung durch den eigens entwickelten Vaginal Applikator
  • farblos und keine unangenehmen Flecken in der Wäsche
  • geeignet zur Partnerbehandlung
  • keine Resistenzen
octenisept + Vaginal Applikator

Pflichttexte zu zugelassenen Arzneimitteln

octenisept®

octenisept® 

Lösung zur Wund- und Schleimhautdesinfektion. Zusammensetzung: 100g Lösung enthalten: 0,1g Octenidindihydrochlorid, 2,0g 2-Phenoxyethanol. Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen Behandlung von Schleimhaut und Übergangsepithel vor operativen Eingriffen, - in der Mundhöhle z.B. vor Zahnextraktionen oder Kürettagen, – im Urogenitaltrakt z.B. vor Hysterektomien – und im Rektalbereich z.B. vor dem Veröden von Hämorrhoiden. Im Vulvovaginalbereich mittels Applikator-Sprühkopf bei unkomplizierten bakteriellen Infektionen und Infektionen durch Pilze. Zur zeitlich begrenzten Wund- und Nahtversorgung sowie zur zeitlich begrenzten antiseptischen Behandlung infizierter Wunden der Haut. octenisept® kann bei Erwachsenen und Kindern ohne Altersbegrenzung eingesetzt werden. Die Unbedenklichkeit und Sicherheit der Anwendung ist auch bei Frühgeborenen ab der 24. Schwangerschaftswoche nachgewiesen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. octenisept® sollte nicht zu Spülungen in der Bauchhöhle und der Harnblase und nicht am Trommelfell angewendet werden. Vorsichtsmaßnahmen: Um möglichen Gewebeschädigungen vorzubeugen, darf das Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht bzw. injiziert werden. Bei Wundkavitäten muss ein Abfluss jederzeit gewährleistet sein (z.B. Drainage, Lasche). Hilfsstoffe: (3-Cocosfettsäure-amidopropyl)-dimethylazaniumylacetat, Natrium-D-gluconat, Glycerol 85%, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser. Abgabe: rezeptfrei, apothekenpflichtig. Wirkstoffgruppe: Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiseptika und Desinfektionsmittel, ATC-Code: D08AJ57; Octenidin, Kombinationen. Zulassungsinhaber: Schülke & Mayr Ges.m.b.H., Seidengasse 9, A-1070 Wien. Stand der Information: 01.2019. Weitere Angaben wie Dosierung und Art der Anwendung, Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Nebenwirkungen oder Gewöhnungseffekte entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.

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